Hubert Bär

Hubert Bär ist tot

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Wir trauern um unseren Kollegen, Hubert Bär, Krimiautor, Lyriker und Literaturredakteur. Er starb am 8. Mai.

Hubert Bär wurde 1942 in Thüringen geboren und wuchs Oberfranken und Nordbaden auf. Er studierte Germanistik und Romanistik und schloss das Studium mit einer Promotion ab. Seit 1962 lebte er in Heidelberg.  Hubert Bär war Mitglied der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur (Das Syndikat) und des Verbandes deutscher Schriftsteller/innen Baden-Württemberg, dessen Beirat er von 2002 bis 2006 angehörte. 2002 gründete er die VS-Regionalgruppe Rhein-Neckar. Im Auftrag dieser Gruppe organisierte er bis 2010 in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Heidelberg und dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg verschiedene Lesereihen, beispielsweiseLiteratur aus der Region – Literatur aus Baden-Württemberg, LitLife. In Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis veranstaltet er außerdem Lesungen im Kreisarchiv Ladenburg.
Neben literaturwissenschaftlichen und deutschdidaktischen Arbeiten gibt es zahlreiche Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa im Hörfunk, in literarischen Zeitschriften, in Zeitungen, Magazinen und Anthologien von ihm. Von 1993 bis 1997 war er Literaturredakteur der Zeitschrift für Literatur und Kunst, Passagen. 1999 bis 2002 gehörte er der Jury des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg an. Von 2005 bis 2010 war er Mitherausgeber der Reihe Rhein-Neckar-Brücke.

Gerade erschienen: Hubert Bärs neuer Krimi

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Der Heidelberger Spekulanten-Mord

Das Heidelberger Schloss privatisieren, im Glanz neu auferstehen lassen und sich damit in das Buch der Geschichte einschreiben: Richard Küfer, der alternde Milliardär, hat eine Visionen. Wer in Heidelberg dachte, das seien einmal mehr eitle Spinnereien eines abgehalfterten Finanzjongleurs, lag offensichtlich falsch. So mancher Politiker im Ländle kann sich durchaus für das wahnwitzige Projekt erwärmen. Es geht um Geld und Macht und fragwürdige Machenschaften, die nur schwer zu durchschauen sind. Klar ist: Einige spekulieren mit einem enormen Risiko. Als Morde ins Spiel kommen, müssen sie erfahren, der Einsatz war zu hoch.

Nach seinen Romanen Der Heidelberger Campus-Mord und der Heidelberger Tunnel-Mord‘, in denen Bär akademische Eliteansprüche oder den Streit um ein kommunales Bauprojekt zur Diskussion stellt, nimmt er jetzt die Praktiken gerissener Börsenspekulanten aufs Korn.

Wellhöfer Verlag, Mannheim 2012. 215 S. 11,90 €
Hubert Bär
VS Baden-Württemberg