Nicolai Köppel

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Erzählungen, Kurzgeschichten

Nicolai Köppel wurde 1972 in Berlin geboren und wuchs in Franken und Baden-Württemberg auf. Köppel studierte Germanistik und Anglistik, diplomierte an der Filmakademie Baden-Württemberg im Bereich Drehbuch und ist Buchhändler. Derzeit lebt er in Heilbronn.

Köppels oft autofiktionalen Kurzgeschichten, denen seit sieben Jahren auch ein wachsendes Lesebühnenpublikum zuhört, sind als Buch (Dänische Western, maringo Verlag 2010), auf CD (Die Hirsche in Nachbars Garten, maringo Verlag 2011) und auf MC (Die unsichtbaren Hunde) veröffentlicht.
Sein Roman Minne erscheint Anfang 2013 im POP-Verlag. 

Urheber first

VS+Schillers+ReisefedeBeim Leistungsschutzrecht muss gelten: Urheber first!

Berlin, 28. November 2012 / Frank Werneke fordert angemessene Beteiligung der Urheber an den von Verlagen geforderten Geldern von Suchmaschinen.

„Wenn Suchmaschinenbetreiber künftig eine Abgabe für die Verwendung von geschützten Verlagsinhalten zahlen müssen, dann müssen die Urheberinnen und Urheber dieser Inhalte einen fairen Anteil an den Einnahmen erhalten“, erklärte Frank Werneke, stellvertretender Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), anlässlich der morgen stattfindenden ersten Lesung des Gesetzentwurfes der Bundesregierung im Bundestag. „Es sind die Kreativen in den Redaktionen, die ein journalistisches Produkt überhaupt erst zustande bringen, auf das ein Anbieter wie Google später verlinken kann“, so Werneke weiter. Deshalb seien die Abgeordneten aufgefordert sicherzustellen, dass die Urheberinnen und Urheber zu mindestens 50 Prozent an den Einnahmen beteiligt würden. Im Gesetzentwurf ist bisher lediglich von einer „angemessenen Beteiligung“ die Rede. Zudem müsse im Gesetz klar geregelt werden, dass die Ansprüche der Urheberinnen und Urheber über das bewährte System einer Verwertungsgesellschaft wahrgenommen würden. Der Gesetzentwurf trifft hierzu keinerlei Aussage.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Google-Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht konstatierte der ver.di-Vize: „Hier macht ein weltumspannender Konzern Politik und droht vollkommen überzogen mit dem Ende der Informationsfreiheit. Dabei ist Google mitnichten neutral, sondern verdient mit den Inhalten von Urheberinnen und Urhebern sein Geld.“

zur ver.di-Presseinformation

Krimipreis für Cornelia Lotter

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Der erste Leipziger Krimipreises ging am 16. November 2012 an Cornelia Lotter für den noch unveröffentlichten Krimi Gottesgericht – Ki und die Schatten der Vergangenheit. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. 
Inhalt: Kirsten Stein, genannt Ki, ist Detektivin. Ein grausames Verbrechen reißt Sie aus ihrem Alltag. Ki findet ein älteres Ehepaar, ihre Klienten, erstochen in deren Wohnung. In ihre Stirnen ist jeweils ein Buchstabe eingeritzt. Bald darauf wird eine weitere Klientin von Ki erstochen aufgefunden. Die Detektivin gerät zunächst selbst in Verdacht, da sie als Erste am Tatort war. Hauptkommissar Martin Bender, ein opernliebender Einzelgänger, versucht mit unorthodoxen Methoden das Rätsel um die geheimnisvolle Ki zu lösen. 
Begründung der Jury:
›Gottesgericht‹ vereint die Elemente des Psycho-Thrillers und der klassischen Kriminalgeschichte aufs Trefflichste. Die Protagonisten – Täter, Opfer, Ermittler – sind extreme Persönlichkeiten, deren Handlungen dennoch logisch und nachvollziehbar bleiben. Dies trifft vor allem auf die Hauptperson Kirsten Stein, genannt Ki, zu. Bei ihr drängen sich Vergleiche mit Stieg Larssons Lisbeth Salander geradezu auf. Beeindruckend ist Cornelia Lotters Sprache: Knappe, klare, manchmal geradezu lakonische Sätze, die die Handlung vorantreiben, die Fantasie des Lesers anregen. Beeindruckt hat die Jury der Leipzig-Bezug dieser Geschichte: Cornelia Lotter stellt ihn nicht nur über Straßennamen, Gebäude oder Wegbeschreibungen her. Sie dringt vielmehr tief in die jeweiligen gesellschaftlichen Milieus ein, offenbart dem Leser deren Innenleben und Besonderheiten. Dies gilt insbesondere für die Künstlerszene rund um die Plagwitzer ›Spinnerei‹. Hier wird die Story fast zum Schlüsselroman. So schwer es war, unter den fünf Finalisten den Besten zu küren, so einmütig fiel die Entscheidung für Cornelia Lotter als Trägerin des Ersten Leipziger Krimipreises. (Hartwig Hochstein, Jurysprecher)

Die Jury
Hartwig Hochstein (freiet Publizist, ehemaliger Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung), Annegret Faber (freie Wissenschaftsjournalistin), Ulrike Rücker (Geschäftsführerin Agathon Verlag, Leipzig und freie Lektorin), André Hille (Gründer der Autorenschule Textmanufaktur, Leipzig) und Dirk Wittbrodt (Filialleiter Hugendubel Leipzig)

Gottesgericht – Ki und die Schatten der Vergangenheit, 
fhl Verlag, Leipzig, broschiert, voraussichtlich März 2013, 241 Seiten

Die Informationen wurden uns von der Autorin zur Verfügung gestellt.
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Carolin Hafen

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Carolin M. Hafen

Schwäbin; gebürtige Zweiundachtzigerin. Drittgeborene, konservativ erzogen, liberal geraten, von der Vergangenheit geprägt. Arbeitet mit der Sippe im Bauwesen; Malen nach Zahlen bekommt so eine Bedeutung. Schreibt aus Besessenheit, weil sie nicht anders kann. Oder will. Lebt fürs Schreiben, schreibt fürs Leben gern, lebt ihr Schreiben auf der get-shorties-Lesebühne und hier: www.zweifragezeichen.wordpress.com
Und in Facebook

Veröffentlichungen:

C. M. Hafen
Das Drachenvolk von Leotrim
Drachenbrüder – Band 1
Verlag: O´Connell Press
ISBN-10: 3945227410
ISBN-13: 978-3945227411
Carolin M. Hafen
Werd´ endlich erwachsen
Kurzgeschichten
Verlag: maringo
ISBN-10: 3981427882
ISBN-13: 978-3981427882
wenn nicht du wann dann
Kurzgeschichtenaschenbuch Nr. 15
Get shorties Lesebühne
Verlag: maringo
ISBN-10: 3981427890
ISBN-13: 978-3981427899
warum wenn nicht uns
Kurzgeschichtenhörbuch
Get shorties Lesebühne
Verlag: maringo

ISBN 978-3-9817651-0-6
Hafen+Federlesen
Spaichinger Federlesen
Kolumnen für die Schäbische Zeitung (2009-2011)
hafen+vierte+Gebot
Das vierte Gebot – Hosentaschengeschichte #014
Wenn wir Glück haben
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get shorties Lesebühne Kurzgeschichtentaschenbuch Nr. 13

Die Lage der Schriftsteller in Baden-Württemberg – Landtagsdrucksache

VS+Schillers+Reisefede

„Eine amtliche Statistik über haupt- und nebenberufliche Schrifstellerinnen und Schriftsteller wird in Baden-Württemberg nicht geführt. Hilfsweise ergeben sich hierzu Anhalts- punkte aus verschiedenen Datenquellen:

In der von der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe betriebenen Datenbank „Au- torinnen und Autoren in Baden-Württemberg“ (www.autoren-bw.de), in der Au- torinnen und Autoren auf freiwilliger Basis persönliche Daten eintragen können, sind insgesamt 1303 Personen verzeichnet. Davon machen 1157 Personen auch Angaben zum Beruf, wobei es auch Mehrfachnennungen gibt. 165 Personen ge- ben als Beruf „Autor/-in, Schriftsteller/-in“ an; weitere 119 Personen, die sich ebenfalls zu dieser Berufsgruppe zählen, nennen an zweiter Stelle weitere aus- geübte Tätigkeiten. Diesen 284 vermutlich hauptsächlich schriftstellerisch tätigen Personen stehen 604 Personen gegenüber, die sich an erster Stelle anderen Be- rufsgruppen zurechnen und nebenberuflich schriftstellerisch tätig sein dürften [Lehrer/-in (114), Journalistin/Redakteur/-in (86), Ruheständler (72), Hochschul- personal (46), Verlagswesen (36), Übersetzer/-in (34), Kaufleute (32), Pfarrer/-in (30), Künstler/-in (28), Hausfrau/-mann (28), Arzt/Ärztin (19), Erzieher/-in/So- zialpädagoge/-in (19), Psychologe/-in/Psychotherapeut/-in (13), Historiker/-in (12), Theaterbereich (11), Buchhändler/-in (9), Literaturwissenschaftler/-in (8), Rechtsanwalt/Juristin (7)]. Weitere 269 Personen geben andere Berufe an (von der Altenpflegerin bis zum Zimmermeister). …“

Dies ist nur ein kleiner Teil der Antwort des Landesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten der CDU, Sabine Kurz zur Lage der Schriftsteller in Baden-Württemberg.
Welche kulturelle, aber eben auch wirtschaftliche Bedeutung haben wir Schrifstellerinnen und Schriftsteller für unser Land eigentlich und wirkt sich die zunehmende Digitalisierung auf den Bucharkt und uns aus … das sind weiter Fragen, deren Antworten lesenswert sind.

Sie stehen in der Drucksache 15/2129 des Landtags von Baden-Württemberg 

Von unserem Mitglied Silke Porath

Kürzlich erschienen

Ein Schuh kommt selten allein

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Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin

Dora liebt ihren Mister, ihr Tagebuch und Schuhe. Sie geht mit Leidenschaft auf die Jagd nach demperfekten Paar für ihre Sammlung. Ihr Job dagegen ödet sie an. Bis Dora für einen Kunden eine Marketingstrategie entwerfen darf: „Balu Hundekekse“ werden Kult. Und Dora dick. Was nicht an den Keksen liegt. Nachwuchs kündigt sich an und damit das Ende des schönen Lebens.
Während Dora noch überlegt, wie sie in Zukunft ohne ihr geliebtes Schuhzimmer auskommen soll, flüchtet auf einmal der Mister. Zu allem Überfluss verliert Dora auch noch ihren Job. Doch so leicht lässt sie sich nicht unterkriegen. Als sie herausbekommt, dass ihr Chef eine Affäre hat, eröffnet sich für Dora die Chance ihres Lebens. Geht ihr Traum von der „Schuhkönigin“, dem perfekten Schuhladen für Mütter und Töchter, am Ende doch in Erfüllung?


Silke Poraths Internetseite

Das Schriftstelleressen

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findet auch in diesem Jahr am Samstag den 24. November wieder im Ratskeller in Stuttgart statt. Eingeladen sind alle Mitglieder des VS Baden-Württemberg. Wer teilnehmen will, sollte sich allerdings längst angemeldet haben. Nachmeldungen sind aber auch noch möglich. Eine gute Nachricht haben wir ja schon vorneweg versendet. Eva Ehrenfeld ist vom Ständigen Ausschuss des Landtags zur Rundfunkrätin des SWR gewählt worden. Damit besetzt der VS erstmals seit 15 Jahren wieder den Rundfunkratssitz, den der Verband sich mit dem Komponistenverband teilen muss. Wir haben versucht, den künftigen Oberbürgermeister von Stuttgart, Fritz Kuhn, einzuladen. Aber ob er kommt, ist noch ungewiss. Künftig wird er unser Gastgeber sein, und wir hoffen, dass die Tradition des Schriftstelleressens, das vom Rathaus ausgerichtet wird, erhalten bleibt. An das Essen schließt sich unsere Vollversammlung an.  Dabei wird es unter anderem um den Stand der Diskussion über das Urheberrecht gehen. Inzwischen wollen alle Parteien, auch die Piraten, die Urheberrechte stärken. Wir sind also derzeit nicht bedroht.
Christine Lehmann

VS ist wieder im Rundfunkrat des SWR

Eva Ehrenfeld

Dies ist beinahe ein historisches Datum. Nach beinahe 15 Jahren haben wir es geschafft. Unser VS-Mitglied, die stellvertretende Vorsitzende Eva Ehrenfeld, hat sich bei der Abstimmung im ständigen Ausschuss des Landtags heute gegen den Vertreter des Komponistenverbands durchgesetzt. Damit wird ab 2013 bis zum Inkrafttreten des neuen Rundfunkstaatsvertrags Eva Ehrenfeld als Rundfunkrätin im SWR sowohl den Schriftstellerverband als auch die Komponisten vertreten. Seit der Fusion von SDR und SWF zum SWR, 1998, müssen sich der Komponistenverband und der VS einen Rundfunkratssitz teilen. Es ist dem VS bisher nie gelungen, den Komponistenverband dazu zu bewegen, sich mit uns abzuwechseln, und stets gab der ständige Ausschuss dem Vertreter des Komponistenverbands den Vorzug. Heute nun ist es anders gelaufen. „Ich trete nicht gern gegen einen Kollegen aus der kreativen Branche an“, betonte Eva Ehrenfeld bei ihrer Präsentation. „Wir wünschen uns für alle kreativen Berufsgruppen einen Sitz im Rundfunkrat.“ Dem kann sich der VS als Verband nur anschließen. Wir freuen uns dennoch unbändig, dass es diesmal eine Schriftstellerin ist, die den Sitz im Rundfunkrat wahrnimmt. Und wir sind überzeugt, dass Eva Ehrenfeld das mit Umsicht und mit Rücksicht auf die Interessen des Komponistenverbands tun wird.
Christine Lehmann i.V. von Matthias Kehle, Vorsitzender.

Adi Hübel – verloren

verloren Huebel+VS

Der neue Lyrikband von Adi Hübel ist da. 

Die Texte der Lyrikerin Adi Hübel sprechen zu uns über Lebenserfahrung, über die intensive Wahrnehmung von Natur, insbesondere aber auch über das Empfinden ihrer selbst. Diese Wahrnehmung wird bestimmt von der Empfindsamkeit, mit der die Autorin ihre Beziehungen und Bezüge erlebt, von ihrem Gespür für den poetischen Zustand. Diesen besonderen Zustand verdichtet Adi Hübel in Sprache. Die Lesenden können ihn erkennen und an ihm teilnehmen. Adi Hübel findet Worte und Wörter, die dieses ermöglichen. Sätze werden verkürzt und gleichzeitig in ihren Teilen über die Zeilen hinweg gedehnt. So erhalten sie ein neues Gewicht und es entsteht der Spielraum, in dem sich die Lesenden aufmerksam bewegen. (Gernot Zweigel)

verloren. gedichte. Wiesenburg 2012


Adi Hübel, im Allgäu geboren, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Ulm. Neben Theaterstücken, vor allem für Kinder, schrieb sie die autobiografische Erzählung EIN KLEINES, LEICHTES GLÜCK.
Im letzten Jahr erschien ihr Kriminalroman TOD IN ULM (2011).
Der nun vorliegende Lyrikband VERLOREN ist, nach den beiden Bänden DER SOMMER MEINER LIEBE (2008) und VERSPRECHEN (2009) Adi Hübels dritter Gedichtband.
2011 erschien bei sound circle, Neu-Ulm, die Einspielung ihrer schwäbischen Gedichte auf der CD S’PARADIES.

Lesungen

Ein Heldensopran sondergleichen

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der neue Roman von Ulrich Zimmermann

Eine Jugend in den Nachkriegsfünfzigern. Andreas wächst in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf, mit Sorgen und Nöten, wie es sie nach dem Krieg zuhauf gibt.
Je älter er wird, desto größer wird seine Abneigung gegen das angepasste, spießbürgerliche Leben der Erwachsenen. Mit dem schönen Schein, den seine Eltern unbedingt wahren wollen, kann Andreas nichts anfangen. Vor den ständigen Konflikten mit dem Vater, Misserfolgen in der Schule und den Nöten der Pubertät flieht er in eine frühe Sexualität und sucht Antworten in der Welt des Kinos, der Lite­ratur und vor allem im Jazz. Der Grat zwischen Bürgerlichkeit und Rebellentum wird immer schmaler – Ausgang ungewiss. (Verlagstext)
Lindemanns Bibliothek

VS Baden-Württemberg