Derzeit läuft noch die Eröffnungsveranstaltung der „Baden-Württembergischen Literaturtage“ im Karlsruher Staatstheater. Allerdings ohne den Landesvorsitzenden des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS). Bei den Eröffnungsreden wurden sämtliche kommunale Größen inclusive der Wirtschaft, die ansonsten herzlich wenig mit Literatur zu tun haben, begrüßt und mit keinem Wort die Schriftsteller des Landes oder der Stadt – außer durch dreimaliges Namedropping „Martin Walser“, vom VS ganz zu schweigen. Der in Karlsruhe ansässige VS-Vorsitzende und einziges Mitglied der Stadt im PEN hielt seine Anwesenheit für entbehrlich und verließ die Veranstaltung. Die Baden-Württembergischen Literaturtage wurden 1981 von einem Schriftsteller initiiert, einem namhaften Mitglied im VS, und zwar Egbert-Hans Müller, damals zuständiger Referent im Ministerium für Wissenschaft und Kunst. (Matthias Kehle)
Na, wer möchte einen Krimi im arabischen Frühling spielen lassen?
das fragt die Robert Bosch Stiftung
Ausscheibung:
Grenzgänger-Recherchen erstmals auch in Nordafrika möglich
Das Grenzgänger-Programm, das die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird erneut ausgeschrieben. Erstmals können sich auch Autoren bewerben, die in Ägypten, Algerien, Libyen, Tunesien oder in Marokko recherchieren möchten.
Gefördert werden Autoren, die eine deutschsprachige Veröffentlichung planen und dafür in den Ländern Mittel-, Ost-, Südosteuropas oder Nordafrikas recherchieren möchten. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Fototextbände, Kinder- und Jugendbücher, Drehbücher und Hörfunkbeiträge. Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 bis 10.000 € beantragt werden.
Wir freuen uns, wenn Sie diese Information in Ihre Newsletter oder Verteiler aufnehmen und an alle potentiell Interessierten weiterleiten. Gerne schicken wir Ihnen auch Faltblätter oder Plakate zu.
Bewerbungen können bis zum 31. Oktober 2012 eingereicht werden.
Die komplette Ausschreibung finden Sie im Internet.
Gerne beantwortet Inga Niemann Rückfragen zur Bewerbung.
Kontakt
Literarisches Colloquium Berlin
Inga Niemann
030-816996-64
niemann@lcb.de
Krimiautorinnen und -autoren gesucht
Der renommierte Theiss-Verlag (Stuttgart) sucht zum Aufbau einer Krimi/Thriller-Reihe engagierte Autorinnen und Autoren bevorzugt aus dem südwestdeutschen Raum. Auch Erstlinge sind willkommen.
Was wird gewünscht?
Regional verortete Krimis / Thriller, die im Raum Schwaben, Bodensee, Süd- oder Mittelbaden spielen.
Originelle / ungewöhnliche Schreibe ist Voraussetzung
Auf Spannung wird besonderen Wert gelegt
Psychologische Stimmigkeit
Logische Stimmigkeit / Glaubwürdige Geschichte
Glaubwürdige Personen
Der Wille, bei Erfolg weitere Folgen zu schreiben
Last but not least: Die Fähigkeit, Kritik anzunehmen und umzusetzen. Die Reihe wird als Herausgeber betreut von Wolfgang Burger (www.wolfgang-burger.com). Der Herausgeber behält sich ausdrücklich vor, an Exposee und Text herumzukritisieren und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge zu machen. Selbstverständlich wird es anschließend ein ordentliches und kompetentes Lektorat geben.
Was wird nicht gewünscht?
„Häkelkrimis“
Tierkrimis
Klassische Krimis, deren Spannung sich allein aus der Frage ergibt, wer von den vielen Verdächtigen am Ende der Mörder sein wird.
Bluttriefende Splatter-Geschichten
Science Fiction
Mysterie-Thriller
Die Romane werden im Taschenbuch-Format erscheinen. Umfang: 250 bis 350 Manuskriptseiten. Angepeilter Verkaufspreis: ca. 10 Euro. Die Vertragskonditionen entsprechen den im Genre üblichen Gepflogenheiten. Solide Betreuung und professionelle Vermarktung durch einen soliden, am Markt gut eingeführten Verlag werden zugesichert. Ziel ist mehr Klasse als Masse.
Angebote bitte per Mail ausschließlich an: wolfgang.burger@outlook.com (Format: Word-Datei). Für die erste Beurteilung reicht ein aussagekräftiges und gerne auch ausführliches Exposee aus. Bitte auch eine Charakterisierung der wesentlichen Personen beilegen sowie einen kurzen Lebenslauf. Falls das Manuskript bereits vorliegt, kann es gerne (ebenfalls bitte nur elektronisch) mit eingereicht werden. Absolute Vertraulichkeit wird natürlich zugesichert.
Literaturwettbewerb der Diözese Rottenburg
Ausschreibung des 3. Literaturwettbewerbs der keb Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.
Zum dritten Mal schreibt die Katholische Erwachsenenbildung Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. (keb DRS) ihren Literaturwettbewerb aus. Damit zeigen wir, welche Bedeutung wir der Sprache für Begegnung, Dialog und kritische Auseinandersetzung, also letztlich für Bildung zumessen.
Anlass für den Literaturwettbewerb ist das 40-jährige Jubiläum der keb DRS im Jahr 2013. Aus diesem Grund wurde ein Thema gewählt, das unsere eigene Arbeit betrifft. Wir verstehen uns als eine Einrichtung, die dem Menschen gilt, die das Werden, auch das Menschwerden fördert und die ein Ort gemeinsamen Lernens ist.
Wie das alles geht, wissen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Teil besser als wir. Wir stellen Begleiterinnen und Begleiter, Expertinnen und Experten zur Verfügung, die hier hilfreich sein können.
Auch diesmal laden wir schreibende Menschen ein, sich zu unserem Thema zu artikulieren. Gefragt sind Erzählungen oder Lyrik. Weitere Vorgaben gibt es nicht. Die Worte des Titels sind nicht zufällig durch Punkte getrennt. Wir überlassen es der Fähigkeit der Autorinnen und Autoren, diese Worte zu konkretisieren.
Der Literaturpreis wird in drei Teilen vergeben:
1. Preis 2. Preis 3. Preis
1000 €
500 €
Ein dreitägiger Aufenthalt in einem unserer Bildungshäuser inklusive Anreise und voller Verpflegung.
Die Texte der Preisträgerinnen und Preisträger sowie die Texte zehn weiterer von der Jury ausgesuchten Autorinnen und Autoren werden im Rahmen unserer Stuttgarter Hefte in einer Sonderpublikation veröffentlicht. Die Dokumentationen der vorausgegangenen Wettbewerbe können bei uns gegen einen Kostenersatz von 5 € angefordert werden.
Die eingesandten Texte müssen frei von Copyrights und dürfen noch bei keinem anderen Wettbewerb eingereicht worden sein. Mit dem Einreichen der Texte erklären sich die Autorinnen und Autoren bereit, dass diese Texte im genannten Rahmen veröffentlicht werden. Alle Rechte bleiben bei den Autorinnen und Autoren. Alle Autorinnen und Autoren, die veröffentlicht werden, erhalten, zehn Exemplare der Dokumentation kostenlos, weitere können zum Autorenpreis nachbestellt werden.
Der Umfang der Texte sollte 20.000 Zeichen (incl. Leerzeichen) nicht übersteigen (Prosa). Bei Gedichten dürfen es nicht mehr als fünf Gedichte sein.
Da die Auswahl der Texte vollkommen anonym erfolgt, senden Sie die Texte bitte mit je einem selbst gewählten Kennwort und ohne Namen in einem Umschlag an uns. In diesem Umschlag
muss ein verschlossener Brief liegen, der das Kennwort trägt. In diesem Brief liegen Ihre persönlichen Daten wie Name und Anschrift.
Soweit Sie uns die Texte per Mail zukommen lassen: Bitte unbedingt die genannte Mail-Adresse nutzen. Die persönlichen Daten werden von unseren Mitarbeiterinnen umgehend entfernt und verschlossen. Texte, die auf eine andere Email-Adresse von uns eingehen, können nicht berücksichtigt werden, weil dadurch die Anonymität nicht gewährleistet ist.
Die Auswahl erfolgt durch eine Jury, die aus mindestens vier Personen besteht (Literaturwissenschaftler, Germanisten, Lektoren). Die Auswahl geschieht absolut anonym. Deswegen bitten wir, das Einsendeverfahren einzuhalten.
Einsendeschluss ist der 30. November 2012 (Post-Stempel).
Tag der Preisverleihung: Freitag, 19. April 2013, 16:30 – 18:30 Uhr.
mkraemer@bo.drs.de
Silke Knäpper
Geboren 1967 in Ulm, studierte Silke Knäpper Romanistik, Germanistik und Anglistik in Wien, Freiburg und Köln. Nach Lehrtätigkeiten in Saint-Cloud bei Paris und in London kehrte sie 2001 wieder in ihre Heimatstadt zurück, wo sie heute als Lehrerin an einem Gymnasium unterrichtet. Für eine Passage aus der Erzählung „Egal, wo man aufwacht“ (Kawe 8) erhielt sie eine Auszeichnung beim Irseer Pegasus. Im Juli 2012 erschien ihr Romandebüt im Verlag Klöpfer und Meyer, Im November blüht kein Raps.
Ulrich Zimmermann
Ulrich Zimmermann, geboren im Nordosten, aufgewachsen im Südwesten, schreibt und veröffentlicht Gedicht- und Prosabände und gibt Anthologien heraus. Zuletzt erschienen seine Romane „Der Festplattenbau“ (2006) und „Winter a.D.“ (2008), „Ein Heldensopran sondergleichen“ (2012). Ulrich Zimmermann war lange Zeit Lehrer, ist Mitbegründer der Ateliergemeinschaft Wilhelmshöhe in Ettlingen und hat sich im Vorstand des Schriftstellerverbands, im SDR-Rundfunkrat und als Förderkreis-Vorsitzender für die Belange der Autoren eingesetzt.
Silke Porath
historischer Roman, Krimis, Frauenromane, Sachbücher
Silke Porath, geb. 1971, ist seit 2011 Vorsitzende der 42erAutoren e.V. Sie lebt mit Mann, drei Kindern, Hund, jeder Menge Kaninchen und anderem Kleinvieh in Spaichingen. Von ihr erschienen sind unter anderem der historische Roman „Gottes Weber – Das Leben des Heiligen Antonio Maria Claret“ (inkl. Spanischer Übersetzung) und die Krimi-Reihe „Klostergeist / Klosterbräu – Pater Pius ermittelt“.
Silke Porath hat außerdem die Frauenromane „Nicht ohne meinen Mops“ (Gmeiner-Verlag), „Schokolade ist auch nur Gemüse“ und „Ein Schuh kommt selten allein“ (beide Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag) geschrieben. Von ihr stammen auch die Sachbücher „Keine Panik vor der Panik!“ und „111 Gründe, Tatort zu lieben“. Die ausgebildete Zeitungsredakteurin und PR-Beraterin gibt auch Schreibkurse – für Erwachsene und Kinder.
Ines Witka
Sachbücher zu gesellschaftspolitischen Themen:
Erotik, Sexualität, Partnerschaft und das Schreiben.
Prosatexte, Essays und Roman
freiberufliche Schreibgruppenleiterin
Dozentin in der Erwachsenenbildung
Ines Witka studierte mehrere Semester Kunst, bevor sie sich für ein Studium der Verlagswirtschaft entschied. Nach dem Diplom lehrte sie als Trainerin in verschiedenen Verlagen und IT-Unternehmen. Von 2000 bis 2012 arbeitete sie als Texterin in der Werbebranche.
Am 07.09.2012 erhielt sie den Master of Arts in Biografischem und Kreativem Schreiben von der Alice Salomon Hochschule in Berlin. Seitdem konzipiert und realisiert sie Schreibwerkstätten und Workshops zum erotischen, kreativen und biografischen Schreiben.
Ihre Themenschwerpunkte sind Sexualität und Gesellschaft, Erotik und Kunst, Gleichberechtigte Partnerschaften: In Witkas Buch: „Die Nacht der Masken“ geben Paare Auskunft über ihre gelebten erotischen Träume.
In „Eine Familie macht Karriere – gleichberechtigt Beruf, Kinder und die Liebe vereinen“ (2013, Gatzanis) zweifelt sie die Alternativlosigkeit des Rollenmodells „Männer machen Karriere, Frauen verlieren sie sobald Nachwuchs kommt“ an.
Ihr literarisches Sachbuch: „Dirty Writing. Vom Schreiben schamloser Texte. Ein Übungs- und Inspirationsbuch“ ist im Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke (März 2015) erschienen. Dieses Mitmachbuch eröffnet mit über 50 Vorschlägen einen Zugang zur eigenen Erotik und zum erotischen Schreiben. Mit Wissenswertes zu Erotik und Sexualität, Textbeispielen, Grundlagenwissen für Schreibende und leicht verständlichen Übungen
In ihrem Debütroman „Perle um Perle“ gerät Margarete Henner, eine zurückhaltende schüchterne junge Frau, die ihre Sexualität verleugnet, in eine gefährliche Beziehung zu einem Stuttgarter Antiquitätenhändler. Anhand einer geheimnisvollen Perlenkette beginnt die Reise, die nicht nur Margaretes eigene Erotik, sondern auch lange verlorene Erinnerungen ans Licht bringt. Entwicklungsroman, erotische Erzählung und Familiendrama in einem.
Anna Breitenbach
geb. 1952 in Hessen. Lebt als freie Autorin, Wort-Aktionistin und Slam-Poetin in Esslingen und Elmo/Italien.
Anna Breitenbach studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Göttingen und Tübingen. Nach der Journalistenschule München arbeitete sie als Rundfunkreporterin und Autorin.
Verschiedene Ausstellungen: wort + bild, HolzWortArbeiten.
Aktions-Programme: Die Wortwaschmaschine, Die kleine Volksdruckerei.
Permanente Installationen: Die Gedichtekiste, in der Stadtbibliothek Stuttgart, Das Schaufenstergedicht, in Stuttgart-Untertürkheim.
Seit 2005 die Reihe „Frische Gedichte“ im Feuilleton der Eßlinger Zeitung.
Nach 2004 in Jury und Vorstand des Förderkreises für Schriftsteller in Baden-Württemberg – seit 2002 in der Jury des Literarischen Forums Oberschwaben in Wangen/Allgäu.
Für den Roman „Fremde Leute“ erhielt Anna Breitenbach 2001 den Thaddäus Troll-Preis
Gedichtband „Feuer. Land“ 2003, 2010 ein Postkartenkalender mit Gedichten: steine









