Peter Zwey

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Sketche für Kabarett, Satire, Essay
 
Den Ulmern geht er mit seinen bissigen Polemiken erfolgreich auf die Nerven. Aber  die Allgäuer, wo er herkommt, lassen sich von ihm  ihre guten Beziehungen zur Lokalpresse nicht vermiesen.
Peter Zwey nimmt das mit Gelassenheit zur Kenntnis, er weiß, er hat keine Wahl . Sich anzupassen, das würde ihn total krank machen. Außerdem: Sein Kehrmeister Karl Kraus würde ihm das  nicht verzeihen und ihm im Jenseits auflauern. So richtet er sich hinieden zwischen allen Stühlen sehr provisorisch und lächelnd ein.
Sein Leitspruch: “Sie wissen nicht,was sie sagen, aber sagen doch alles, was sie wissen”. P. Zwey: “Do muasch langsam lache” und “Live aus dem Bauloch. Ulmer Skizzen, Sketsche, Glossen”
 
Peter Zwey lebt in Ulm.
 

Worte gegen Rechts

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Mit WORTE gegen RECHTS geht der VS in ver.di mit Lesungen, Plakataktionen und anderen Veranstaltungen im Jahr 2012 engagiert gegen Rassismus und Nazis vor.

Die ersten Lesungen WORTE gegen RECHTS finden auf der Leipziger Buchmesse vom 15. bis 17. März 2012 statt.

Es lesen u.a. Janet Clark, Daniela Danz, Adel Karasholi, Tanja Kinkel, Regine Möbius, Titus Müller, Denis Scheck, Johano Strasser, Johann Arnold Voß und Feridun Zaimoglu.Bei einer Ausschreibung zu einem Gedichtwettbewerb wurden von der Jury des Bundesvorstandes des VS unter den Einsendungen vier Texte ausgewählt. Diese Texte werden auf Plakaten für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. 

Die Lesungen finden vom 15. bis 17. März jeweils ab 16.30 Uhr im Sachbuchforum, Halle 5 (Stand B 210), statt. Mehr

Gerade erschienen: Martin von Arndt

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Weißrussland im 21. Jahrhundert: Präsident Lukaschenka regiert das Land mit harter Hand, Zeitungen werden verboten, oppositionelle Politiker verschwinden. Die Bevölkerung hat sich damit abgefunden, ertrinkt in einer Mischung aus Wodka und Fatalismus. Und Wasil, der Held des Romans, will seine Tante Alezja loswerden – und zwar für immer! Oktoberplatz erzählt von der persönlichen und politischen Frustration, die Wasil in Betrügereien, Inzest und Mord treibt. Ein Buch über die Liebe, über Sehnsüchte, über Familie, Macht und Missbrauch. Aber auch eines über die letzte Diktatur Europas, über die Abirrungen von Sozialismus und Kapitalismus. Für den Roman lebte und recherchierte Martin von Arndt im Milieu weißrussischer Oppositioneller in Minsk.

Oktoberplatz, Martin von Arndt
Roman, Klöpfer&Meyer Tübingen
ISBN: 978-3-86351-023-7

Der Video-Trailer
Leseprobe
Hörprobe

Martin von Arndt. 1968 als Sohn ungarischer Eltern geboren. Nach der Promotion in Religions- und Literaturwissenschaft lebt er als Schriftsteller und Musiker nahe Stuttgart und in Essen. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) in Baden-Württemberg und Mitglied im Schweizer PEN. Neben CDs sowie Film- und Hörspielmusik mit der Avantgarde-Rockband Printed At Bismarck’s Death veröffentlichte er mehrere Bände erzählende Prosa, Theaterstücke, Lyrik und Sachbücher. Von Arndt erhielt für sein Werk zahlreiche Preise und Stipendien, darunter das große Landesliteraturstipendium Baden-Württemberg und den Thaddäus-Troll-Preis. 2008 war er Teilnehmer am Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt.

Der VS auf der Leipziger Buchmesse

15. bis 18. März 2012

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Der VS – Verband deutscher Schriftsteller in ver.di – und der VdÜ / Bundessparte Übersetzer im VS organisieren und beteiligen sich mit zahlreichen Veranstaltungen an der Leipziger Buchmesse 2012.
U. a.: Drei Lesungen »WORTE gegen RECHTS«
Zwölf Veranstaltungen im Vorfeld »Buchmesse schmeckt« in der Moritzbastei
Vier Lesungen und Gespräche »Vom Wert der Werte«
Der VS-Vorsitzende im Gespräch am gemeinsamen Messestand 4. A. 211 des VS, des P.E.N. und des Deutschen Literaturfonds …
Alle Informationen

Stadtschreiber/in Rottweil – die Ausschreibung

Rottweil
Quelle: Wikipedia

Im Jahr 2012 wird die Rottweiler Stadtschreiberstelle zum zwölften Mal besetzt. Für drei Monate (15. September – 15. Dezember) hat ein deutscher oder Schweizer Autor oder eine Autorin die Möglichkeit, in der ältesten Stadt Baden-Württembergs zu leben und zu arbeiten. Ein Wohn- und Arbeitszimmer im Bischöflichen Konvikt im Herzen der mittelalterlichen Stadt bietet dem Stadtschreiber bzw. der Stadtschreiberin Entspannung und Inspiration. Betreut und begleitet wird die Stelle vom Kulturamt der Stadt Rottweil. Erwartet wird die Bereitschaft, während des Aufenthalts bei kulturellen Anlässen der Stadt mitzuwirken und eine vom Konvikt, den städtischen Schulen und interessierten Kreisen der Bevölkerung getragene literarische Jugendschreibwerkstatt zu betreuen. Das monatliche Salär beträgt bei freier Kost und Unterkunft 1500 Euro.

Dem Stadtschreiber/der Stadtschreiberin steht für die Dauer seines/ihres 3-monatigen Aufenthaltes in der Stadt ein Wohn-/Arbeitszimmer im historischen Gebäude des Bischöflichen Konvikts zur Verfügung. An den Mahlzeiten der Schüler (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) darf er/sie sich als ständiger Gast des Hauses jederzeit beteiligen. Nicht erwartet wird die Teilnahme an kirchlichen und sonstigen internen Veranstaltungen, aber Toleranz und Akzeptanz gegenüber der christlichen Zielsetzung des Hauses sowie eine gewisse Offenheit für die Anliegen der Schüler/innen. Der Stadtschreiber soll nach Vorstellungen der Konviktsleitung ein integraler Bestandteil im Leben des Hauses sein. Residenzpflicht besteht nicht, aber eine gewisse Regelmäßigkeit in der Präsenz (Teilnahme an den Mahlzeiten bspw.) ist erwünscht.

Bewerben können sich Autoren aus dem süddeutschen Raum (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz) sowie deutschsprachige Autoren aus der Schweiz. Die Auswahl erfolgt im Rahmen einer Jury durch das Kulturamt der Stadt Rottweil in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schriftstellerverbänden VS Baden-Württemberg und Autorinnen und Autoren der Schweiz AdS.

Bewerbungen unter Einreichung einer Biobibliographie und Textproben (max. 10 Seiten) bis
15. April 2012 an:
– Kulturamt Rottweil, Stichwort: „Stadtschreiber“, Hauptstr. 23, D – 78628 Rottweil (deutsche Autorinnen und Autoren) oder
– AdS – Autorinnen und Autoren der Schweiz, Konradstr. 61, CH – 8031 Zürich
(Schweizer Autorinnen und Autoren)

Vorsicht Abmahnung

buch
Eine schöne Besprechung in meines Buchs in einer überregionalen Zeitung? Die muss auf meine Internetseite! Am besten in voller Länge. Natürlich mit Quellenangabe und Link versehen. 
Stopp! Lieber doch noch mal nachdenken. Denn der Autor oder der Zeitungsverlag könnten dies als Urheberrechtsverletzung sehen und eine Rechnung schicken. „Mann darf aus Zeitungsartikeln durchaus zitieren“, zitiert Kulturzeit-Redakteur (3sat) Stefan Braunhausen den Rechtsanwalt für Urheber- und Medienrecht in seinem Beitrag über Internet-Abmahnungen bei Künstlern. „Man muss allerdings ein solches Zitat verwenden, um seine eigenen Auffassungen zu belegen.“ 

Das Internet ist eine riesige Falle und viele tappen rein.
Hier der ganze Artikel bei 3sat: Abgemahnt und abgezockt
In der Hoffnung, dass wir richtig zitiert haben.
Christine Lehmann

Amazon kann die Preisbindung zu Fall bringen

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Dass Amazon als Verlag aktiv wird, bedrohe nicht nur das gesamte Ökosystem der Verlage – sondern letztlich auch die Buchpreisbindung, fürchtet Imre Török, Bundesvorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS). Doch es gebe auch Anzeichen, dass die traditionellen Verleger und Schriftsteller dank der Allmacht des Online-Riesen wieder näher aneinanderrücken. 

mehr bei Buchreport.de

Christa Hagmeyer

Lyrik, Kurzprosa, Theaterstücke

Jahrgang 1944, gelernte Sparkassenbetriebswirtin schreibt Kurzprosa, Lyrik und Theaterstücke. Die Theaterstücke waren Auftragsarbeiten, die wiederholt aufgeführt und teilweise mit Preisen ausgezeichnet wurden. Eine Reihe von Gedichten wurde vertont.

Hagmeyer hatte Lesungen in verschiedenen deutschen Städten, beim Rundfunk, am Literaturtelefon und an der Universität Metz/Frankreich. Sie hat in Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften im Inland und im benachbarten Ausland veröffentlicht. Seit gut zwanzig Jahren ist Christa Hagmeyer als Kulturjournalistin tätig. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Im Jahr 2009 erhielt sie den Bürgerpreis der Bürgerstiftung Tübingen.

Aus ihrem Werk:

ab 1989 Lyrik und Kurzprosa, Alkyon-Verlag.
1995 Historische Dokumentation, Silberburg-Verlag
2004 „Hier und jenseits der Hügel“, Attempto-Verlag
2006 „Aus der Kastanienstadt“, Attempto-Verlag
2004 „Beim Teutates, wir spielen doch nur“, Schultheater
2005 Libretto „Male, Jakob, male“, Märchenoper, Komponist Veit Erdmann
2008 „Auto und Sternschnuppe“ Uraufführung einer internationalen Vorbereitungsklasse, Mörikeschule Tübingen

Barbara Rose

Barbara Rose

Kinder- und Jugendbücher

Barbara Rose wurde 1965 geboren, schreibt für verschiedene Zeitschriften und hat lange für Fernsehen und Radio gearbeitet. Hier entstanden auch ihre ersten Erzählungen für Kinder. Mittlerweile sind viele ihrer Geschichten als Bücher erschienen. Barbara Rose lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in der Nähe von Stuttgart.

Bilderbücher: 

Aufräumen ist nix für Piraten (in der Anthologie Superstarke Bilderbuchgeschichten für Jungs, Verlag arsEdition, 2016)

 Der Drache, der nicht schlafen durfte (Reihe Vorlesemaus, Carlsen Verlag, 2016)
Fina Federwolke (Coppenrath Verlag, 2014)
Schlittenfahrt mit Tiger Fred (Reihe Vorlesemaus, Carlsen Verlag, 2015)
Post für den Osterhasen (Verlag arsEdition, 2014)
Als Räuber Zaster den Weihnachtsmann klaute (Coppenrath Verlag, 2014)
Anstoß für Jona (Lino-Reihe, Coppenrath Verlag 2014)
Heidi (ellermann Verlag, Maxi-Bilderbuch, 2012)

Kinderbücher: 

Die Feenschule: Zauber im Purpurwald (Band 1, Oetinger Verlag, 2016)
Die Feenschule: Die magische Wunschpost (Band 2, Oetinger Verlag, 2016)
Die Frechen Krabben machen Zirkus (Band 3, Kerle Verlag, 2016)
Die Frechen Krabben auf Gespensterjagd (Band 2, Kerle Verlag, 2015)
Die Frechen Krabben (Band 1, Kerle Verlag, 2015)
Johnny Cowboy und der Zauber des Medizinmanns (Band 3, Coppenrath Verlag, 2015)
Johnny Cowboy jagt Banditen-Bob (Band 2, Coppenrath Verlag, 2015)
Johnny Cowboy und die Vorstadt-Indianer (Band 1, Coppenrath Verlag,  2015)
Meine Schwester, mein Bruder und ich  (Kerle Verlag, 2013)
Rumpax Rabuzack zaubert Weihnachten (Carlsen Verlag, 2013)
Ludwig will es wissen (Band 2, Kerle Verlag, 2013)
Ich bin Ludwig!  (Band 1, Kerle Verlag, 2013)

Jugendbücher:

Welche Farbe hat die Angst? (Bastei Lübbe/Boje, 2014)
auch als e-book

Hörbücher: 


Ich bin Ludwig! (cbj audio, 2013)

Heidi und andere Geschichten“ (Oetinger audio, 2012)

Martin Walser

Martin Walser

Romane

Geb. am 24. März 1927 in Wasserburg am Bodensee. Von 1938 bis 1943 besuchte er die Oberrealschule in Lindau und wurde anschließend als Flakhelfer eingezogen. Nach dem Reichsarbeitsdienst erlebte er das Ende des Zweiten Weltkrieges als Soldat der Wehrmacht. Nach Kriegsende machte er 1946 in Lindau am Bodensee-Gymnasium das Abitur und studierte an den Universitäten Regensburg und Tübingen Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie. Mit einer Dissertation zu Franz Kafka wurde er 1951 in Tübingen promoviert. Während des Studiums arbeitete Walser als Reporter für den SDR und schrieb erste Hörspiele. Zusammen mit Helmut Jedele bildete er den Kern der „Genietruppe“ des Hörfunks. 1950 heiratete er Katharina „Käthe“ Neuner-Jehle.

Seit 1953 wurde Walser regelmäßig zu den Tagungen der Gruppe 47 eingeladen, die ihn 1955 für die ErzählungTemplones Ende auszeichnete. Sein erster Roman Ehen in Philippsburg erschien 1957 und wurde ein großer Erfolg. Walser lebte von da an mit seiner Familie als freier Schriftsteller erst in Friedrichshafen und dann in Nußdorf am Bodensee.

In den sechziger Jahren setzte sich Walser wie viele andere linke Intellektuelle für die Wahl vonWilly Brandt zum Bundeskanzler ein. 1964 war er Zuhörer beim Auschwitz-Prozess in Frankfurt. Er engagierte sich gegen den Vietnamkrieg, reiste nach Moskau und galt (auch seinem Verleger Siegfried Unseld) in den sechziger und siebziger Jahren als Sympathisant der DKP, der er aber nie als Mitglied angehörte. 1988 hielt Walser im Rahmen der Reihe Reden über das eigene Land eine Rede, in der er deutlich machte, dass er die deutsche Teilung als schmerzende Lücke empfindet, mit der er sich nicht abfinden will. Diesen Stoff machte er auch zum Thema seiner Erzählung Dorle und Wolf. Auch wenn Walser ausdrücklich betonte, dass sich seine Haltung über die Zeit nicht verändert habe, sprechen einige Beobachter von einem Sinneswandel des Autors.

Walser ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Sächsischen Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (Darmstadt) und Mitglied des deutschen P.E.N.

VS Baden-Württemberg